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Kein Krankenhaus–Eingang in der Brahmsstraße!

Die Bürgerinitiative „Pro Brahmsstraße” wehrt sich

Wegen einer stärkeren Zusammenarbeit zwischen dem Bürgerhospital in der Nibelungenallee und dem St. Marienkrankenhaus soll die Richard Wagner–Straße zwischen den Hospitälern für den Kraftfahrzeugverkehr gesperrt werden. Anschließend soll dort ein Neubautrakt entstehen, der neue, gemeinsam genutzte Operationssäle aufnimmt.

Dabei soll der Publikumseingang zum Marien–Krankenhaus in die Brahmsstraße verlegt werden. Die Bewohner der Brahmsstraße sind davon nicht begeistert und befürchten zu Recht eine erhebliche Verschlechterung ihrer Situation. Auf dieser Seite schildert die daher gegründete Bürgerinitiative „Pro Brahmsstraße” ihre Gründe.

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Die Kernargumente

Die Bewohner des Viertels befürworten ausdrücklich („pro”):

  • Eine bessere medizinische Versorgung der Patienten.
  • Kostendämpfungen und Einsparungen im Gesundheitswesen.
  • Sinnvolle Synergie–Effekte.

Eine engere Zusammenarbeit der beiden Krankenhäuser bietet sich dafür geradezu an.

Die Bürgerinitiative „Pro Brahmsstraße” hält jedoch einen Umzug des Eingangs zum St. Marienkrankenhaus in die Brahmsstraße für überflüssig oder sogar nachteilig. Warum sind wir dagegen („contra”)?

  • Da die Richard Wagner–Straße „dichtgemacht” wird, droht das dort täglich zu beobachtende Verkehrschaos fortan in der Brahmsstraße.
  • Die angekündigte, größere Tiefgarage für Besucher nützt nur, wenn die Krankenhaus–Besucher sie benutzen müssen. Den Bewohnern des Viertels nützt sie nur, wenn es dort Stellplätze gibt, die nicht mehr kosten als der Anwohner–Parkausweis.

    Ein Krankenhaus–  Eingang ohne Taxistand davor ist undenkbar. In Folge wird ein Großteil der jetzt schon knappen Parkplätze in der Brahmsstraße entfallen.

  • Die Brahmsstraße wird zu einer regulären Durchgangsstraße werden müssen. Die Folgen des erhöhten Verkehrs werden auch die Bewohner der Nordendstraße zu spüren bekommen. Beide Straßen sind nicht gerade in einem guten Zustand. Beim Spielplatz ist an vielen Stellen der Asphalt über dem alten Kopfsteinpflaster defekt, es gibt viele Schlaglöcher (siehe Bild).
  • Durch das erhöhte Verkehrsaufkommen leidet auch die Sicherheit unserer Kinder, die oft alleine zum Spielplatz gehen oder von dort zurück kehren. Wenn dort fortan vermehrt Taxis und Privatwagen vorbei fahren, müssen die Kinder in Zukunft begleitet werden.
  • Mindestens ein Jahr Baulärm für den geplanten Umbau - verbunden mit zusätzlichen Risiken und ebenso langem Parkplatz–Verlust - sind auch nicht erwünscht. Wir haben auch so schon oft genug Probleme, einen Platz zu finden, wenn wir mit den Einkäufen und Kindern heimkehren.
  • Wegen des gestiegenen Verkehrs fürchten wir um eine allgemeine Verschlechterung der Wohnqualität.
  • Die Verlegung des Eingangs ist im Gebäude und außerhalb mit erheblichen Kosten verbunden. Die dafür nötigen Mittel sollten eher den Patienten zu Gute kommen.
  • In der Brahmsstraße gibt es unterdes viele Eigentumswohnungen. Für sie wurden auch wegen der außergewöhnlich ruhigen Lage hohe Preise bezahlt. Dieses Eigentum verliert durch die neue Situation an Wert.
 
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Anregungen und Forderungen

Noch wurde kein Bauantrag gestellt (Stand: Juni 2009). Damit bleibt Zeit genug, über Alternativen nachzudenken. Es macht wenig Sinn, ohne konstruktive Vorschläge zu kritisieren. Daher hier unsere Anregungen.

Zunächst einmal wäre eine Aufklärung der Bürger über die geplanten Maßnahmen und eventuell denkbare Alternativen wünschenswert - ferner eine Einbeziehung bei der Verkehrplanung.

Der Umzug des Publikumseingangs zum St. Marienkrankenhaus in die Brahmsstraße ist sicher mit erheblichen Kosten verbunden. Die dafür aufgewendeten Summen wären für die Ausstattung der neuen Behandlungsräume sinnvoller angelegt.

Wenn der Bereich Richard Wagner–Straße ohnehin großzügig umgebaut wird - warum dann nicht den Eingang in der Nähe des jetzigen Eingangs belassen? Das wäre beispielsweise an der Gebäudeecke zwischen Richard Wagner– und Brahmsstraße denkbar. Wo der Eingang jetzt liegt, kann er nicht bleiben, das ist unterdes klar.

Wenn diese Straße zu einer Sackgasse wird - auch gut, solange Taxis wenden können. Dafür sollte sich bei gutem Willen jedoch eine Lösung finden lassen. Damit bliebe die Zufahrt - wie jetzt - über die ohnehin stark befahrene Nibelungenallee, wo auch der Eingang zum Bürgerhospital liegt.

Wenn der Plan mit dem Eingang in der Brahmsstraße durchgesetzt würde und die Autos in der Brahmsstraße nicht wenden, müssen sie anders als zuvor gleich zwei Blocks umrunden, um wieder auf den wichtigen Alleenring zu gelangen. Wer sich auf der Karte das Satellitenbild aus dem Winter vergrößert ansieht, wird sofort erkennen, dass die Sache mit dem Wenden eher schwierig ist.

Wenn Sie so wie wir der Ansicht sind, dass es auch bessere Konzepte und Lösungen gibt - bei den Adressen finden Sie eine ganze Reihe potenzieller Ansprechpartner.

 
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Was unternehmen wir?

Zunächst einmal möchten wir klar stellen, dass sich viele Bewohner der Brahmsstraße und der Nordendstraße einig sind. Seit die Pläne bekannt wurden, gab es etliche Gespräche unter den Betroffenen. Bisher haben sich alle Angesprochenen ohne eine einzige Ausnahme gegen die geplante Maßnahme ausgesprochen. Das geschah nicht aus egoistischem Eigennutz, sondern weil keinem die Notwendigkeit einleuchtet, den Krankenhaus–  Eingang zu verlegen - zumal es lange keinerlei Erklärungen seitens des Marienkrankenhauses an die Anwohner gab.

Erst auf Bitten der Ortsvorsteherin, Karin Guder, kam es am 9. Juli zu einem „Runden Tisch”, einer Gesprächsrunde mit den Leitern der Krankenhäuser, Mitgliedern der Ortsbeirats und Vertretern der Bürgerinitiative.

Von offizieller Seite wird stets die Beteiligung der Bürger bei so schwer wiegenden Entscheidungen betont. Dennoch mussten wir aus der Presse erfahren, was uns bevorsteht. Ist das wirklich in Ordnung ?

Da die Bewohner der Brahmsstraße und ihre Nachbarn findig und tatkräftig sind, haben sie zwei Maßnahmen ergriffen. Eine sehen Sie vor sich: diese Website, mit der wir für unser Anliegen werben möchten. So etwas spielt in der Politik der „Großstadt” jedoch kaum eine Rolle.

Interessanter könnte da schon sein, dass wir Unterschriften sammeln möchten. Unterschriften von Bewohnern und Betroffenen, die zu den hier getroffenen Aussagen stehen. Der um das Wohl der Bürger besorgte Verkehrdezernent der Stadt Frankfurt am Main betont selbst, dass unsere Straßen mehr sind als notwendiger Platz zum Autofahren:
Als Teil unseres alltäglichen Lebens– und Wohnumfeldes, als Treffpunkte und Aufenthaltsorte haben sie eine hohe Bedeutung für die Lebensqualität in der Stadt.

Das sieht unsere Bürgerinitiative genau so!

Wenn Sie sich also auch unserer Ansicht sind, dass durch den geplanten Umbau einiges an Lebensqualität für unsere friedliche Gemeinschaft verloren geht: Helfen Sie uns und tragen Sie mit Ihrer Unterschrift dazu bei, dass wir die nun 48 Jahre währende Ruhe weiter genießen können!

 
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